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| author | WriterV2 <primary-v2@protonmail.com> | 2023-04-02 13:39:31 +0200 |
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diff --git a/stories_html/das_schweigende_spiegelbild.html b/stories_html/das_schweigende_spiegelbild.html new file mode 100644 index 0000000..e5697bc --- /dev/null +++ b/stories_html/das_schweigende_spiegelbild.html @@ -0,0 +1,42 @@ +<p>Er stoß die Tür zu, stampfte wütend die knirschende Holztreppe runter +und in seinem kleinen Keller angekommen starrte er mich an. Die frischen +Blutflecken auf seinem weißen Anzug verstummten mich. Auf seinem blassen +vertrockneten Gesicht flossen die Tränen ununterbrochen in Bahnen +runter, nachdem der Weg jahrelang blockiert gewesen war. Hinter seinen +Augenringen konnte man die normalerweise großen schwarzen Pupillen kaum +noch erkennen. Ich sah aber genug, um den Hilfeschrei zu hören. Er trat +gegen den Trinkbrunnen, warf Möbeln um und schlug kräftig das +Kellerfenster zu, um den Lärm der wütenden Meute draußen auszuschalten. +Nun war es still, doch innerlich war es ihm immer noch zu laut. Flammen +loderten in ihm. Er pustete nur einmal das Scheitholz im Kamin an, +rückte seinen roten Sessel zu mir und versuchte sich zu entspannen mit +dem warmen Duft der Birke in der Nase. Auch das aggressive Klopfen an +der Wohnungstür oben versuchte er zu ignorieren. Er zwang seine +Mundwinkel zu einem Lächeln hoch.<br /> +»Du bist noch da für mich, oder?«, fragte er mich. Ob ich für ihn noch +da bin? Ich wusste das nicht. Was er mit unserer wundervollen schwarzen +Katze angerichtet hat, war ein Grund wert ihn endgültig abzustoßen. Ich +musste kein Wort sagen, um ihn meine Gefühlslage verstehen zu lassen. +Sogar seine Hände hassten ihn. Diese langfingrigen Bestien zogen an +seinen grauen Haaren so lange bis sie einen Haarschopf herausreißen +konnten. Anschließend zerkratzten sie ihm die Augen bis er nur noch Blut +weinte. Trotzdem grinste er weiter.<br /> +»Du solltest öfter lächeln«, sagte man ihm ständig. Nur die Katze und +ich wussten wie schwer ihm die Suche nach einem ehrlichen Lächeln fiel. +Ich fragte mich, ob die Katze ihm an meiner Stelle vergeben hätte. Er +schüttelte den Kopf.<br /> +»Kannst du mich an ihrer Stelle schlagen?«, fragte er mich. Es stand ihm +ins Gesicht geschrieben, dass sein Durst nach Schmerzen nicht gestillt +war. Ich konnte ihm nichts anrichten. Er fing an zu zittern und +plötzlich schlug er sich selber zusammen als würden diese Hände wem +anders gehören. So habe ich mir das Ende nicht vorgestellt. Ich wurde +vor Wut rot.<br /> +»Mach doch etwas! Bring mich endlich um!«, schrie er mich an. Nein, ich +wollte ihn aufhalten. Was sollte ich tun? Ehe ich reagieren konnte, trat +er auf mich ein. Ich konnte mich nicht wehren. Ich dachte an seine +Freunde und seine Familie. Sie wussten nichts vom Monster, welches er in +sich versteckt hielt. Ich musste ihn aufhalten, um den Stich ins Herz +der Menschen, die wir beide liebten, zu verhindern. Doch auch als er +schließlich mit einer Scherbe des kaputten Spiegels seine Kehle +aufschlitzte, habe ich beschämend geschwiegen.<br /> +</p> diff --git a/stories_html/mit_gutem_gewissen.html b/stories_html/mit_gutem_gewissen.html new file mode 100644 index 0000000..b10e4ce --- /dev/null +++ b/stories_html/mit_gutem_gewissen.html @@ -0,0 +1,169 @@ +<p>Es war an einem kalten Winterabend als mein alter Freund mit den +leuchtend blauen Augen das letzte Mal das Grab seiner Geliebten mit +Tränen begoss. Sein Herz war abgebrannt. Es war kalt und unbewohnbar. +Dennoch blieb es das Zuhause von Rina. Leon und ich wollten sie niemals +gehen lassen. Zumindest dachte ich, dass wir einer Meinung waren. Nach +ihrem grauenvollen Tod war Leon in Trauer und Wut gefangen. Ich fing an, +ihn durch die schönsten Erinnerungen seiner Liebsten zu begleiten. +Nächte, an denen sie nur sich gegenseitig hatten, heilten seine Wunden. +Er wäre zu gerne bis zum Ende seines Lebens in seinen Träumen weiter +gewandert. Einer der Mitarbeiter tippte Leon an und deutete ungeduldig +auf die Uhrzeit.<br /> +»Ich werde dich rächen, Rina«, flüsterte Leon bevor er sich auf den Weg +nach Hause machte. In diesem Moment nahm ich endlich Leons +hinterlistigen Zauber wahr, doch es war zu spät.</p> +<p>Während das warme Wasser Leons Kopf in der Dusche massierte, hatte er +wieder nur Rina im Kopf. Ich wusste, dass es so nicht weiter gehen +konnte. Also versuchte ich ihm auch andere Bilder der Vergangenheit zu +zeigen. Allerdings war sein Zauber zu mächtig und er konnte jedes Bild +ohne Anstrengungen ignorieren. Als es an der Tür klopfte, kam er zurück +zur Realität, auch wenn es nur seine Realität war.<br /> +»Wie lange noch, Leon? Sonst pisse ich auf den Boden hier«, scherzte +sein Mitbewohner Erwin, der von der Arbeit gekommen war.</p> +<p>Erwin stürmte ins Badezimmer, sobald die Tür aufging. Mehr oder +weniger urinierte er tatsächlich auf den Boden. Und wieder einmal durfte +Leon danach sauber machen. Eigentlich hasste Leon seinen Mitbewohner. +Vor allem seit Rinas Tod mied er ihn. Doch seit einigen Tagen löste sich +der Hass magischer Weise auf. Ich verstand es zuerst nicht. Ohne die +Augenbinde machte natürlich alles Sinn. Leon brachte seinem Kumpel eine +Schüssel heiße Tomatensuppe zum Tisch. Erwin nahm Leons Wandel zunächst +dankend an. Nichtsdestotrotz kam an diesem Abend Erwin mit einer +wichtigen Information nachhause.<br /> +»Danke, aber ich muss etwas mit dir besprechen, Leon«, sagte Erwin in +einem ernsteren Ton. Und so setzte sich Leon auch mit einer Schüssel zu +ihm.<br /> +»Mir ist schon aufgefallen, dass du in letzter Zeit netter zu mir bist, +Leon. Da wir uns jetzt so gut verstehen und ich heute früher Feierabend +hatte, wollte ich dich von deiner Arbeit abholen kommen«, schilderte +Erwin. Leon verstand direkt, worum es geht. Er wusste aber auch, dass er +das nicht verstehen sollte. Nervös fing er an schneller zu essen.<br /> +»Leon, verheimlichst du mir etwas?«, fragte Erwin. Leon antwortete nicht +und blickte runter auf seine Suppe.<br /> +»Ich bin nicht sauer auf dich. Ich wünschte nur, dass du mir früher die +Wahrheit gesagt hättest. Wann wurdest du denn gekündigt?«, fragte Erwin. +Leon fiel ein Stein vom Herzen. Erwin servierte selber die Lüge auf dem +Silbertablett. Auch nach so vielen Jahren wagte er es nie zu bezweifeln, +ob Leon tatsächlich dort arbeitete. Vor Erleichterung brach Leon in +Tränen aus. Erwin legte seinen Arm um Leons Schulter.<br /> +»Mensch! Das ist doch kein Weltuntergang!«, tröstete Erwin seinen Kumpel +und glaubte es ginge nur um eine Kündigung. Es ging aber auch nicht um +die Lügen gegenüber Erwin, sondern um die gegenüber Leon selber. Ich +nutzte diese kleine Lücke in Leons Zauber sofort aus. Ich wusste, dass +Erwin der Schlüssel war. Während die beiden anfingen über Leons Zukunft +zu plaudern, malte ich immer wieder die Erinnerung nach, die die Sperre +durchbrechen würde. Leon fasste sich an den Kopf. Es schmerzte. Sein +Oberteil war durchnässt vom Schweiß. Er versuchte mit aller Mühe die +Erinnerung anzukämpfen. Plötzlich haute er auf den Tisch, warf die +Schüsseln um und schubste Erwin weg. Leons Schrei entflammte die dunkle +Energie um ihn herum. Zitternd schaute Erwin von seinem in roter +Tomatensoße ertränkten Hemd hinauf zu Leons tödlichen Augen.<br /> +»Was…ist…los?«, brachte Erwin mühevoll über die Lippen. Ich hatte keine +andere Wahl. Es war die einzige Möglichkeit.</p> +<p>Am nächsten Morgen frühstückte Leon alleine. Er schaute kurz in +Erwins Zimmer rein. Sein Kumpel schlief tief und fest. Leon glaubte, +dass der Arme vermutlich wegen der Suppe nicht gescheit schlafen konnte. +Irgendwas sei falsch mit ihr gewesen. Schließlich ging es ihm selber +auch fürchterlich. Also marschierte er an diesem sonnigen Sommertag +sofort zur naheliegenden Apotheke los.</p> +<p>Auf dem Weg erwartete ihn jedoch eine Überraschung. Sie war die +letzte Person, die er sehen wollte. Bevor er sie sah, konnte er sich +nicht mal an sie erinnern.<br /> +»Leon. Ich muss unbedingt mit dir reden!«, rief Tomiko. Leon drehte sich +sofort um. Niemanden hasste Leon so sehr wie Rinas Schwester. Ständig +versuchte sie das glückliche Liebespaar auseinander zu bringen. Sie war +bestimmt neidisch. Rina war schöner in den Augen aller Männer, die Augen +besaßen. Seit der Beerdigung hatte Leon Tomiko nicht mehr gesehen.<br /> +»Du kannst mir nicht länger ausweichen!«, brüllte Tomiko. Leon lief weg +als würden die Hexer des Lichts ihn verfolgen.<br /> +»Ich weiß, dass du es warst…und wenn du nicht mit mir redest, dann rede +ich mit der Polizei«, sagte Tomiko. Instinktiv blieb Leon stehen. Was +soll er gewesen sein? Er verstand überhaupt nicht was sie meinte. Er +hatte alle Puzzleteile in den Händen, doch er konnte das ganze Bild +immer noch nicht sehen. Diesmal war ich mir nicht sicher, ob ich diese +Möglichkeit ausnutzen sollte. Leon drehte sich langsam um.<br /> +»Rina! Nein!«, schrie Leon erschrocken beim Anblick von Tomiko, die +plötzlich von quälenden Flammen umgeben war und sich in kurzer Zeit in +eine brennende Leiche verwandelte. Was ist geschehen? Er hörte das +Lachen eines schadenfrohen Dämons. Hinter dem Schaufenster eines +abgeschlossenen Ladens grinste ein alter Mann und lenkte amüsiert die +Flammen um Tomikos Körper herum. Leon erkannte die blutroten Augen +wieder.<br /> +»Schön dich wiederzusehen, Leon«, sagte der Mörder von Rina. Wut +entfesselte Leons Kräfte, die lange verborgen waren. Er hämmerte aufs +Glas, während der alte Mann provozierend lachte und mit nur drei +Schlägen zerschmetterte Leon das Schaufenster. Mit von Hass und Mordlust +aufgeladener Faust sprang Leon in den Laden rein, um endlich seine Rina +zu rächen. Doch er konnte den Mörder nicht mehr sehen. Wo war er bloß? +Leon konnte immer noch das grässliche Lachen des alten Mannes hören. Und +dann machte es Klick. Tatsächlich war der Mann mit den roten Augen nicht +im Laden, sondern versteckte sich im Spiegelbild.<br /> +»Das sollte doch für den großen Hexer der Flamme keine Herausforderung +sein, nicht wahr?«, spottete er. Mit einem Zauber, der auch mir +unbekannt war, gelang es Leon den blutrünstigen Mörder aus dem +Spiegelbild herauszuziehen. Er zwang den Mann auf die Knie. Um nun +endlich Rache schmecken zu dürfen, lud er seine Faust nochmal mit +Flammen auf. Und als er auf diese Flammenfaust blickte, durchbrach das +Bild, welches ich ihm gerade malte, die Sperre seines Zaubers endgültig. +Verstummt setzt sich Leon auf den Boden und hört mir endlich zu.<br /> +»Halt deine verfluchte Klappe!«, brüllt der alte Herr mich an.<br /> +»Hör nicht auf diese Labertasche. Bring mich um, Leon!«, fordert er +seine andere Hälfte auf. Doch Leon ist frei vom Zauber. Das blutige rot +vermischt sich mit dem unschuldigen blau. Leon erinnert sich an die +Wahrheit.</p> +<p>Tomiko wollte schon immer Leon von Rinas Treulosigkeit überzeugen. +Eines Tages hatte sie sogar Beweise dabei. Aber auch den Fotos wollte +Leon nicht glauben. Er überprüfte die Sache auf eigene Hand. Er log, +dass er eine Woche auf Geschäftsreise gehen musste und verwandelte sich +in dieser Zeit in einen Schatten. Leon fing an Rina zu verfolgen. Er +fühlte sich dabei sehr schlecht, da er Rina vertraute. Doch bereits am +ersten Tag sah er den Mistkerl mit ihr. Er verfolgte die beiden vom Park +bis ins Zimmer von Rina. Ich hatte Angst. Ich war von dunkler Energie +umhüllt als Leon zusehen musste wie Rinas Körper sich unter der Dusche +an Erwins Körper wälzte und dieses Tier ihre Lippen verschlang. Er +verstand gar nichts mehr. War alles eine Lüge? Auch ich weiß bis heute +nicht die Antwort auf diese Frage. Trotzdem wand Leon den Blick bis zum +Ende nicht ab. Mit jedem Stoß baute sich immer mehr Hass um mich herum +auf und mit aller Kraft verteidigte ich Rinas Zimmer in mir. Allerdings +nahm die dunkle Energie langsam die Form von Flammen an. Ich war zu +schwach. Erwin hatte Glück gehabt. Genau nachdem er sich mit einem Kuss +von ihr verabschiedet hatte, brannte Rinas Zimmer in mir ab. Leon +verwandelte sich zurück.<br /> +»Und ich dachte, ich wäre das Arschloch gewesen«, murmelte Leon vor sich +hin und erschrak Rina.<br /> +»Leon? Wie bist du ’reingekommen?«, stotterte sie bevor Leon mit seiner +Flammenfaust auf sie einprügelte. Ich konnte ihn auch nicht mehr davon +abhalten. Er hörte nicht auf bis sie so sehr brannte wie ich. Ich wagte +es zu sterben und Leon herzlos alleine zu lassen. Ich drückte die übrig +gebliebene Liebe für Rina zu mir und ich ließ nicht los. Sie hat Leon +betrogen. Sie hat mich betrogen. Doch für mich änderte das nichts an der +Liebe, die sie uns schenkte, als wir sie am meisten gebraucht haben. +Rache wird niemals die Flammen sättigen. Irgendwann als Leon sich einen +Moment nahm, um den Anblick der brennenden Leiche zu genießen, erinnerte +er sich an seine eigenen Fehler vor vielen Jahren. Er sah sich über den +Menschen. Rina war die erste Person, die Leons Liebe gegenüber Menschen +erweckt hatte. Und nun fing das Morden wieder an. Obwohl er sie so sehr +liebte…nein, gerade weil er sie so sehr liebte, gab er ihr keine +Chance.</p> +<p>Es tut mir leid, Leon. Vielleicht war alles mein Fehler. Ich malte +dir die schönsten Erinnerungen von Rina noch schöner als sie eigentlich +waren. Ich konnte nicht zulassen, dass die bittere Wahrheit die Überhand +gewinnt und deine Rage weitere Opfer hervorbringt. Es hat uns beide +geheilt. Aber du hast das Glück für die Zukunft aufgegeben und hast nach +dem Glück der Vergangenheit gestrebt. Deswegen hast du selber mit einem +verbotenen Zauber deinen Schmerz und deine Schuld von dir abgespalten. +Du wolltest als Leon mit den leuchtend blauen Augen den Leon mit den +blutig roten Augen vernichten und mit einem guten Gewissen sterben. In +Wirklichkeit hast du nur dich selber betrogen, da ein Teil von dir +jahrelang mit dem Schmerz alleine weiter leben musste und auf den +Gnadenstoß wartete. Ich spüre die Hoffnungslosigkeit in dir, doch ich +habe unser Glück noch nicht aufgegeben.</p> +<p>Die Hexer des Lichts treffen noch vor der Polizei ein. Auf uns wartet +der Entzug aller magischen Kräfte. Wir müssten hart dafür kämpfen jemals +wieder die Welt außerhalb der Gitter zu sehen. Leon kennt viele Wege +schmerzlos in den ewigen Schlaf zu fallen. Der Hass gegen alles auf +dieser Welt strömt durch seine Hand. Ein letztes Mal male ich ihm die +Erinnerungen von Rina. Diesmal sind es die echten Erinnerungen. Diesmal +sind es alle Erinnerungen. Leon lächelt. In diesem Moment wünschen wir +uns beide für jedes Lebewesen dieses wundervolle Glück. Wie viel Schmerz +müssen wir ertragen, um dieses Glück zu finden? Es ist vielleicht ein +hoffnungsloser Weg. Aber Leon vertraut mir. Er vertraut seinem Herz.</p> diff --git a/stories_html/the_fallen_dragons_of_bavaria.html b/stories_html/the_fallen_dragons_of_bavaria.html new file mode 100644 index 0000000..153537b --- /dev/null +++ b/stories_html/the_fallen_dragons_of_bavaria.html @@ -0,0 +1,72 @@ +<p>Three years ago, weeks after Robin Williams’ suicide, Kazuyuki landed +in Munich for the first time, looking forward to a new life. His +desperate need for a well-paying job and the frightening amount of +rejections forced him to accept this offer as a junior frontend web +developer for a dead cold company. Except for a few basic expressions +his mouth was empty-handed for Germany. Yet he had hope to survive. +While he nervously waited for his luggage to arrive, a beastly drunk +man, who probably hasn’t taken a shower in decades, bumped into him. He +blabbered something, which could’ve been an apology, but the young man +didn’t understand a word. Holding his breath, Kazuyuki walked away, but +the drunkard kept following him.<br /> +»Stop! The fallen dragons of Bavaria need you! You stop, +<em>deppad</em>!«, he screamed. When the frightened gentleman saw his +luggage, he quickly picked it up and escaped this lunatic old man. Good +for him, but not for us.</p> +<p>This weird incident remained sealed and unopened in his memories +until a year later. Almost every bit of optimism vanished in Kazuyuki’s +soul. His work wasn’t too difficult, but due to the language barrier, he +didn’t feel welcome in this humongous company. The people in his company +weren’t companions. His colleagues were friendly, but not friends. +Although the work experience in Japan wasn’t too different, this kind of +hardship in a new place lead to a depressing daily routine. The only +light in his sight was his best friend, Nisanur. She loved Bavaria and +knew everything about its people and its history. As a fellow migrant +she helped him in many ways, from learning the German language to +talking to Germans. In return, he helped her with the development of her +research website. But there was another connection between them that +they never talked about. A few days after a series of suicide bombings +in Paris, Kazuyuki was visiting the local library. For his best friend’s +birthday, he was in search of interesting information about Bavaria that +she didn’t know about. Secretly he was aware of his naivety and didn’t +expect much. Yet to his surprise, when he expressed his wish to the +librarian, who looked a few tortoises older than she already was, she +already had a black leather-bound book ready on her desk. With an +unnatural grin on her face, the lady gave it to him. Kazuyuki shook his +head as he scrolled through the book. All pages were blank.<br /> +»This is probably not what I need«, he said with a confused smile.<br /> +»<em>So ein Schmarrn!</em> You absolutely do need it. And the fallen +dragons of Bavaria need you«, she said. Instantly the developer +remembered the drunkard at the airport and the words that seemed +harmless at first now scared him to death. Who are the fallen dragons of +Bavaria? Is this something real? For a second he was lost in his +thoughts and he clung the book closer to him or maybe the book itself +clung closer to him. When he looked up, the librarian was gone. On his +way home, he was in conflict whether he should gift this topic to +Nisanur or keep it to himself. In the end he let the book collect dust +in the bottom drawer.</p> +<p>None of this is in any relation to why Kazuyuki looked for online +guides on how to kill himself, a few hours after Nisanur jumped down +from the Olympia tower right in front of him and died. Why did she +commit suicide? Why did she never share any of her problems with him? +His only light in his life was gone. He was ready to enter the +everlasting darkness. The web disappointed him. He threw away his +keyboard and punched down his monitor. Instead of following these costly +perfected suicide guides for an easy painless death, he walked to the +kitchen and began sharpening a knife. His mind kept repeating Nisanur’s +last words.<br /> +»Don’t worry about me. They’ll learn to fly again and catch me«, she +said. He tried demystifying these words over and over again without any +success until he suddenly remembered the fallen dragons of Bavaria. Is +that what she meant? He laid the sharp knife aside and went to the +living room. The moment, he opened the bottom drawer in the darkness, he +began cursing himself for not sharing the book with Nisanur. In a +magically glowing light, the title on the leather cover spelled <em>The +fallen dragons of Bavaria</em>. He looked through the pages, that used +to be blank, and finally discovered the guide for the revival of me and +my family. As much as it hurt that the last words of a poor mentally ill +woman created a false hope for this young man, I was glad that at least +this way he could be saved. After restless days without sleep, battling +gods, demons and even the deadly <em>Krampus</em>, to save us, the least +I could do for my hero, was to learn to fly again, catch the only light +in his life and return it to him.</p> |
