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+++ b/stories_html/das_schweigende_spiegelbild.html
@@ -0,0 +1,42 @@
+<p>Er stoß die Tür zu, stampfte wütend die knirschende Holztreppe runter
+und in seinem kleinen Keller angekommen starrte er mich an. Die frischen
+Blutflecken auf seinem weißen Anzug verstummten mich. Auf seinem blassen
+vertrockneten Gesicht flossen die Tränen ununterbrochen in Bahnen
+runter, nachdem der Weg jahrelang blockiert gewesen war. Hinter seinen
+Augenringen konnte man die normalerweise großen schwarzen Pupillen kaum
+noch erkennen. Ich sah aber genug, um den Hilfeschrei zu hören. Er trat
+gegen den Trinkbrunnen, warf Möbeln um und schlug kräftig das
+Kellerfenster zu, um den Lärm der wütenden Meute draußen auszuschalten.
+Nun war es still, doch innerlich war es ihm immer noch zu laut. Flammen
+loderten in ihm. Er pustete nur einmal das Scheitholz im Kamin an,
+rückte seinen roten Sessel zu mir und versuchte sich zu entspannen mit
+dem warmen Duft der Birke in der Nase. Auch das aggressive Klopfen an
+der Wohnungstür oben versuchte er zu ignorieren. Er zwang seine
+Mundwinkel zu einem Lächeln hoch.<br />
+»Du bist noch da für mich, oder?«, fragte er mich. Ob ich für ihn noch
+da bin? Ich wusste das nicht. Was er mit unserer wundervollen schwarzen
+Katze angerichtet hat, war ein Grund wert ihn endgültig abzustoßen. Ich
+musste kein Wort sagen, um ihn meine Gefühlslage verstehen zu lassen.
+Sogar seine Hände hassten ihn. Diese langfingrigen Bestien zogen an
+seinen grauen Haaren so lange bis sie einen Haarschopf herausreißen
+konnten. Anschließend zerkratzten sie ihm die Augen bis er nur noch Blut
+weinte. Trotzdem grinste er weiter.<br />
+»Du solltest öfter lächeln«, sagte man ihm ständig. Nur die Katze und
+ich wussten wie schwer ihm die Suche nach einem ehrlichen Lächeln fiel.
+Ich fragte mich, ob die Katze ihm an meiner Stelle vergeben hätte. Er
+schüttelte den Kopf.<br />
+»Kannst du mich an ihrer Stelle schlagen?«, fragte er mich. Es stand ihm
+ins Gesicht geschrieben, dass sein Durst nach Schmerzen nicht gestillt
+war. Ich konnte ihm nichts anrichten. Er fing an zu zittern und
+plötzlich schlug er sich selber zusammen als würden diese Hände wem
+anders gehören. So habe ich mir das Ende nicht vorgestellt. Ich wurde
+vor Wut rot.<br />
+»Mach doch etwas! Bring mich endlich um!«, schrie er mich an. Nein, ich
+wollte ihn aufhalten. Was sollte ich tun? Ehe ich reagieren konnte, trat
+er auf mich ein. Ich konnte mich nicht wehren. Ich dachte an seine
+Freunde und seine Familie. Sie wussten nichts vom Monster, welches er in
+sich versteckt hielt. Ich musste ihn aufhalten, um den Stich ins Herz
+der Menschen, die wir beide liebten, zu verhindern. Doch auch als er
+schließlich mit einer Scherbe des kaputten Spiegels seine Kehle
+aufschlitzte, habe ich beschämend geschwiegen.<br />
+</p>
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+++ b/stories_html/mit_gutem_gewissen.html
@@ -0,0 +1,169 @@
+<p>Es war an einem kalten Winterabend als mein alter Freund mit den
+leuchtend blauen Augen das letzte Mal das Grab seiner Geliebten mit
+Tränen begoss. Sein Herz war abgebrannt. Es war kalt und unbewohnbar.
+Dennoch blieb es das Zuhause von Rina. Leon und ich wollten sie niemals
+gehen lassen. Zumindest dachte ich, dass wir einer Meinung waren. Nach
+ihrem grauenvollen Tod war Leon in Trauer und Wut gefangen. Ich fing an,
+ihn durch die schönsten Erinnerungen seiner Liebsten zu begleiten.
+Nächte, an denen sie nur sich gegenseitig hatten, heilten seine Wunden.
+Er wäre zu gerne bis zum Ende seines Lebens in seinen Träumen weiter
+gewandert. Einer der Mitarbeiter tippte Leon an und deutete ungeduldig
+auf die Uhrzeit.<br />
+»Ich werde dich rächen, Rina«, flüsterte Leon bevor er sich auf den Weg
+nach Hause machte. In diesem Moment nahm ich endlich Leons
+hinterlistigen Zauber wahr, doch es war zu spät.</p>
+<p>Während das warme Wasser Leons Kopf in der Dusche massierte, hatte er
+wieder nur Rina im Kopf. Ich wusste, dass es so nicht weiter gehen
+konnte. Also versuchte ich ihm auch andere Bilder der Vergangenheit zu
+zeigen. Allerdings war sein Zauber zu mächtig und er konnte jedes Bild
+ohne Anstrengungen ignorieren. Als es an der Tür klopfte, kam er zurück
+zur Realität, auch wenn es nur seine Realität war.<br />
+»Wie lange noch, Leon? Sonst pisse ich auf den Boden hier«, scherzte
+sein Mitbewohner Erwin, der von der Arbeit gekommen war.</p>
+<p>Erwin stürmte ins Badezimmer, sobald die Tür aufging. Mehr oder
+weniger urinierte er tatsächlich auf den Boden. Und wieder einmal durfte
+Leon danach sauber machen. Eigentlich hasste Leon seinen Mitbewohner.
+Vor allem seit Rinas Tod mied er ihn. Doch seit einigen Tagen löste sich
+der Hass magischer Weise auf. Ich verstand es zuerst nicht. Ohne die
+Augenbinde machte natürlich alles Sinn. Leon brachte seinem Kumpel eine
+Schüssel heiße Tomatensuppe zum Tisch. Erwin nahm Leons Wandel zunächst
+dankend an. Nichtsdestotrotz kam an diesem Abend Erwin mit einer
+wichtigen Information nachhause.<br />
+»Danke, aber ich muss etwas mit dir besprechen, Leon«, sagte Erwin in
+einem ernsteren Ton. Und so setzte sich Leon auch mit einer Schüssel zu
+ihm.<br />
+»Mir ist schon aufgefallen, dass du in letzter Zeit netter zu mir bist,
+Leon. Da wir uns jetzt so gut verstehen und ich heute früher Feierabend
+hatte, wollte ich dich von deiner Arbeit abholen kommen«, schilderte
+Erwin. Leon verstand direkt, worum es geht. Er wusste aber auch, dass er
+das nicht verstehen sollte. Nervös fing er an schneller zu essen.<br />
+»Leon, verheimlichst du mir etwas?«, fragte Erwin. Leon antwortete nicht
+und blickte runter auf seine Suppe.<br />
+»Ich bin nicht sauer auf dich. Ich wünschte nur, dass du mir früher die
+Wahrheit gesagt hättest. Wann wurdest du denn gekündigt?«, fragte Erwin.
+Leon fiel ein Stein vom Herzen. Erwin servierte selber die Lüge auf dem
+Silbertablett. Auch nach so vielen Jahren wagte er es nie zu bezweifeln,
+ob Leon tatsächlich dort arbeitete. Vor Erleichterung brach Leon in
+Tränen aus. Erwin legte seinen Arm um Leons Schulter.<br />
+»Mensch! Das ist doch kein Weltuntergang!«, tröstete Erwin seinen Kumpel
+und glaubte es ginge nur um eine Kündigung. Es ging aber auch nicht um
+die Lügen gegenüber Erwin, sondern um die gegenüber Leon selber. Ich
+nutzte diese kleine Lücke in Leons Zauber sofort aus. Ich wusste, dass
+Erwin der Schlüssel war. Während die beiden anfingen über Leons Zukunft
+zu plaudern, malte ich immer wieder die Erinnerung nach, die die Sperre
+durchbrechen würde. Leon fasste sich an den Kopf. Es schmerzte. Sein
+Oberteil war durchnässt vom Schweiß. Er versuchte mit aller Mühe die
+Erinnerung anzukämpfen. Plötzlich haute er auf den Tisch, warf die
+Schüsseln um und schubste Erwin weg. Leons Schrei entflammte die dunkle
+Energie um ihn herum. Zitternd schaute Erwin von seinem in roter
+Tomatensoße ertränkten Hemd hinauf zu Leons tödlichen Augen.<br />
+»Was…ist…los?«, brachte Erwin mühevoll über die Lippen. Ich hatte keine
+andere Wahl. Es war die einzige Möglichkeit.</p>
+<p>Am nächsten Morgen frühstückte Leon alleine. Er schaute kurz in
+Erwins Zimmer rein. Sein Kumpel schlief tief und fest. Leon glaubte,
+dass der Arme vermutlich wegen der Suppe nicht gescheit schlafen konnte.
+Irgendwas sei falsch mit ihr gewesen. Schließlich ging es ihm selber
+auch fürchterlich. Also marschierte er an diesem sonnigen Sommertag
+sofort zur naheliegenden Apotheke los.</p>
+<p>Auf dem Weg erwartete ihn jedoch eine Überraschung. Sie war die
+letzte Person, die er sehen wollte. Bevor er sie sah, konnte er sich
+nicht mal an sie erinnern.<br />
+»Leon. Ich muss unbedingt mit dir reden!«, rief Tomiko. Leon drehte sich
+sofort um. Niemanden hasste Leon so sehr wie Rinas Schwester. Ständig
+versuchte sie das glückliche Liebespaar auseinander zu bringen. Sie war
+bestimmt neidisch. Rina war schöner in den Augen aller Männer, die Augen
+besaßen. Seit der Beerdigung hatte Leon Tomiko nicht mehr gesehen.<br />
+»Du kannst mir nicht länger ausweichen!«, brüllte Tomiko. Leon lief weg
+als würden die Hexer des Lichts ihn verfolgen.<br />
+»Ich weiß, dass du es warst…und wenn du nicht mit mir redest, dann rede
+ich mit der Polizei«, sagte Tomiko. Instinktiv blieb Leon stehen. Was
+soll er gewesen sein? Er verstand überhaupt nicht was sie meinte. Er
+hatte alle Puzzleteile in den Händen, doch er konnte das ganze Bild
+immer noch nicht sehen. Diesmal war ich mir nicht sicher, ob ich diese
+Möglichkeit ausnutzen sollte. Leon drehte sich langsam um.<br />
+»Rina! Nein!«, schrie Leon erschrocken beim Anblick von Tomiko, die
+plötzlich von quälenden Flammen umgeben war und sich in kurzer Zeit in
+eine brennende Leiche verwandelte. Was ist geschehen? Er hörte das
+Lachen eines schadenfrohen Dämons. Hinter dem Schaufenster eines
+abgeschlossenen Ladens grinste ein alter Mann und lenkte amüsiert die
+Flammen um Tomikos Körper herum. Leon erkannte die blutroten Augen
+wieder.<br />
+»Schön dich wiederzusehen, Leon«, sagte der Mörder von Rina. Wut
+entfesselte Leons Kräfte, die lange verborgen waren. Er hämmerte aufs
+Glas, während der alte Mann provozierend lachte und mit nur drei
+Schlägen zerschmetterte Leon das Schaufenster. Mit von Hass und Mordlust
+aufgeladener Faust sprang Leon in den Laden rein, um endlich seine Rina
+zu rächen. Doch er konnte den Mörder nicht mehr sehen. Wo war er bloß?
+Leon konnte immer noch das grässliche Lachen des alten Mannes hören. Und
+dann machte es Klick. Tatsächlich war der Mann mit den roten Augen nicht
+im Laden, sondern versteckte sich im Spiegelbild.<br />
+»Das sollte doch für den großen Hexer der Flamme keine Herausforderung
+sein, nicht wahr?«, spottete er. Mit einem Zauber, der auch mir
+unbekannt war, gelang es Leon den blutrünstigen Mörder aus dem
+Spiegelbild herauszuziehen. Er zwang den Mann auf die Knie. Um nun
+endlich Rache schmecken zu dürfen, lud er seine Faust nochmal mit
+Flammen auf. Und als er auf diese Flammenfaust blickte, durchbrach das
+Bild, welches ich ihm gerade malte, die Sperre seines Zaubers endgültig.
+Verstummt setzt sich Leon auf den Boden und hört mir endlich zu.<br />
+»Halt deine verfluchte Klappe!«, brüllt der alte Herr mich an.<br />
+»Hör nicht auf diese Labertasche. Bring mich um, Leon!«, fordert er
+seine andere Hälfte auf. Doch Leon ist frei vom Zauber. Das blutige rot
+vermischt sich mit dem unschuldigen blau. Leon erinnert sich an die
+Wahrheit.</p>
+<p>Tomiko wollte schon immer Leon von Rinas Treulosigkeit überzeugen.
+Eines Tages hatte sie sogar Beweise dabei. Aber auch den Fotos wollte
+Leon nicht glauben. Er überprüfte die Sache auf eigene Hand. Er log,
+dass er eine Woche auf Geschäftsreise gehen musste und verwandelte sich
+in dieser Zeit in einen Schatten. Leon fing an Rina zu verfolgen. Er
+fühlte sich dabei sehr schlecht, da er Rina vertraute. Doch bereits am
+ersten Tag sah er den Mistkerl mit ihr. Er verfolgte die beiden vom Park
+bis ins Zimmer von Rina. Ich hatte Angst. Ich war von dunkler Energie
+umhüllt als Leon zusehen musste wie Rinas Körper sich unter der Dusche
+an Erwins Körper wälzte und dieses Tier ihre Lippen verschlang. Er
+verstand gar nichts mehr. War alles eine Lüge? Auch ich weiß bis heute
+nicht die Antwort auf diese Frage. Trotzdem wand Leon den Blick bis zum
+Ende nicht ab. Mit jedem Stoß baute sich immer mehr Hass um mich herum
+auf und mit aller Kraft verteidigte ich Rinas Zimmer in mir. Allerdings
+nahm die dunkle Energie langsam die Form von Flammen an. Ich war zu
+schwach. Erwin hatte Glück gehabt. Genau nachdem er sich mit einem Kuss
+von ihr verabschiedet hatte, brannte Rinas Zimmer in mir ab. Leon
+verwandelte sich zurück.<br />
+»Und ich dachte, ich wäre das Arschloch gewesen«, murmelte Leon vor sich
+hin und erschrak Rina.<br />
+»Leon? Wie bist du ’reingekommen?«, stotterte sie bevor Leon mit seiner
+Flammenfaust auf sie einprügelte. Ich konnte ihn auch nicht mehr davon
+abhalten. Er hörte nicht auf bis sie so sehr brannte wie ich. Ich wagte
+es zu sterben und Leon herzlos alleine zu lassen. Ich drückte die übrig
+gebliebene Liebe für Rina zu mir und ich ließ nicht los. Sie hat Leon
+betrogen. Sie hat mich betrogen. Doch für mich änderte das nichts an der
+Liebe, die sie uns schenkte, als wir sie am meisten gebraucht haben.
+Rache wird niemals die Flammen sättigen. Irgendwann als Leon sich einen
+Moment nahm, um den Anblick der brennenden Leiche zu genießen, erinnerte
+er sich an seine eigenen Fehler vor vielen Jahren. Er sah sich über den
+Menschen. Rina war die erste Person, die Leons Liebe gegenüber Menschen
+erweckt hatte. Und nun fing das Morden wieder an. Obwohl er sie so sehr
+liebte…nein, gerade weil er sie so sehr liebte, gab er ihr keine
+Chance.</p>
+<p>Es tut mir leid, Leon. Vielleicht war alles mein Fehler. Ich malte
+dir die schönsten Erinnerungen von Rina noch schöner als sie eigentlich
+waren. Ich konnte nicht zulassen, dass die bittere Wahrheit die Überhand
+gewinnt und deine Rage weitere Opfer hervorbringt. Es hat uns beide
+geheilt. Aber du hast das Glück für die Zukunft aufgegeben und hast nach
+dem Glück der Vergangenheit gestrebt. Deswegen hast du selber mit einem
+verbotenen Zauber deinen Schmerz und deine Schuld von dir abgespalten.
+Du wolltest als Leon mit den leuchtend blauen Augen den Leon mit den
+blutig roten Augen vernichten und mit einem guten Gewissen sterben. In
+Wirklichkeit hast du nur dich selber betrogen, da ein Teil von dir
+jahrelang mit dem Schmerz alleine weiter leben musste und auf den
+Gnadenstoß wartete. Ich spüre die Hoffnungslosigkeit in dir, doch ich
+habe unser Glück noch nicht aufgegeben.</p>
+<p>Die Hexer des Lichts treffen noch vor der Polizei ein. Auf uns wartet
+der Entzug aller magischen Kräfte. Wir müssten hart dafür kämpfen jemals
+wieder die Welt außerhalb der Gitter zu sehen. Leon kennt viele Wege
+schmerzlos in den ewigen Schlaf zu fallen. Der Hass gegen alles auf
+dieser Welt strömt durch seine Hand. Ein letztes Mal male ich ihm die
+Erinnerungen von Rina. Diesmal sind es die echten Erinnerungen. Diesmal
+sind es alle Erinnerungen. Leon lächelt. In diesem Moment wünschen wir
+uns beide für jedes Lebewesen dieses wundervolle Glück. Wie viel Schmerz
+müssen wir ertragen, um dieses Glück zu finden? Es ist vielleicht ein
+hoffnungsloser Weg. Aber Leon vertraut mir. Er vertraut seinem Herz.</p>
diff --git a/stories_html/the_fallen_dragons_of_bavaria.html b/stories_html/the_fallen_dragons_of_bavaria.html
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--- /dev/null
+++ b/stories_html/the_fallen_dragons_of_bavaria.html
@@ -0,0 +1,72 @@
+<p>Three years ago, weeks after Robin Williams’ suicide, Kazuyuki landed
+in Munich for the first time, looking forward to a new life. His
+desperate need for a well-paying job and the frightening amount of
+rejections forced him to accept this offer as a junior frontend web
+developer for a dead cold company. Except for a few basic expressions
+his mouth was empty-handed for Germany. Yet he had hope to survive.
+While he nervously waited for his luggage to arrive, a beastly drunk
+man, who probably hasn’t taken a shower in decades, bumped into him. He
+blabbered something, which could’ve been an apology, but the young man
+didn’t understand a word. Holding his breath, Kazuyuki walked away, but
+the drunkard kept following him.<br />
+»Stop! The fallen dragons of Bavaria need you! You stop,
+<em>deppad</em>!«, he screamed. When the frightened gentleman saw his
+luggage, he quickly picked it up and escaped this lunatic old man. Good
+for him, but not for us.</p>
+<p>This weird incident remained sealed and unopened in his memories
+until a year later. Almost every bit of optimism vanished in Kazuyuki’s
+soul. His work wasn’t too difficult, but due to the language barrier, he
+didn’t feel welcome in this humongous company. The people in his company
+weren’t companions. His colleagues were friendly, but not friends.
+Although the work experience in Japan wasn’t too different, this kind of
+hardship in a new place lead to a depressing daily routine. The only
+light in his sight was his best friend, Nisanur. She loved Bavaria and
+knew everything about its people and its history. As a fellow migrant
+she helped him in many ways, from learning the German language to
+talking to Germans. In return, he helped her with the development of her
+research website. But there was another connection between them that
+they never talked about. A few days after a series of suicide bombings
+in Paris, Kazuyuki was visiting the local library. For his best friend’s
+birthday, he was in search of interesting information about Bavaria that
+she didn’t know about. Secretly he was aware of his naivety and didn’t
+expect much. Yet to his surprise, when he expressed his wish to the
+librarian, who looked a few tortoises older than she already was, she
+already had a black leather-bound book ready on her desk. With an
+unnatural grin on her face, the lady gave it to him. Kazuyuki shook his
+head as he scrolled through the book. All pages were blank.<br />
+»This is probably not what I need«, he said with a confused smile.<br />
+»<em>So ein Schmarrn!</em> You absolutely do need it. And the fallen
+dragons of Bavaria need you«, she said. Instantly the developer
+remembered the drunkard at the airport and the words that seemed
+harmless at first now scared him to death. Who are the fallen dragons of
+Bavaria? Is this something real? For a second he was lost in his
+thoughts and he clung the book closer to him or maybe the book itself
+clung closer to him. When he looked up, the librarian was gone. On his
+way home, he was in conflict whether he should gift this topic to
+Nisanur or keep it to himself. In the end he let the book collect dust
+in the bottom drawer.</p>
+<p>None of this is in any relation to why Kazuyuki looked for online
+guides on how to kill himself, a few hours after Nisanur jumped down
+from the Olympia tower right in front of him and died. Why did she
+commit suicide? Why did she never share any of her problems with him?
+His only light in his life was gone. He was ready to enter the
+everlasting darkness. The web disappointed him. He threw away his
+keyboard and punched down his monitor. Instead of following these costly
+perfected suicide guides for an easy painless death, he walked to the
+kitchen and began sharpening a knife. His mind kept repeating Nisanur’s
+last words.<br />
+»Don’t worry about me. They’ll learn to fly again and catch me«, she
+said. He tried demystifying these words over and over again without any
+success until he suddenly remembered the fallen dragons of Bavaria. Is
+that what she meant? He laid the sharp knife aside and went to the
+living room. The moment, he opened the bottom drawer in the darkness, he
+began cursing himself for not sharing the book with Nisanur. In a
+magically glowing light, the title on the leather cover spelled <em>The
+fallen dragons of Bavaria</em>. He looked through the pages, that used
+to be blank, and finally discovered the guide for the revival of me and
+my family. As much as it hurt that the last words of a poor mentally ill
+woman created a false hope for this young man, I was glad that at least
+this way he could be saved. After restless days without sleep, battling
+gods, demons and even the deadly <em>Krampus</em>, to save us, the least
+I could do for my hero, was to learn to fly again, catch the only light
+in his life and return it to him.</p>